Die Tür: Deine Erlaubnis
Nicht die Erlaubnis anderer.
Nicht die, die man sich erbettelt, verdient, erarbeitet. Sondern die, die nur du dir geben kannst:
Die Erlaubnis, ganz du selbst zu sein.
Stell dir vor:
Du stehst vor einer Tür aus leichtem, warmem Holz. Sie trägt keine Schlösser, keine Prüfungen.
Nur ein einziges Wort steht auf ihr geschrieben: „Ich darf.“
Und du spürst es:
Diese Tür geht nur auf, wenn du sie berührst mit einem Satz, der lange verboten war.
Ein Satz, der in deinem Herzen wohnt und jetzt aus deinem Mund kommen will:
Ich darf so sein, wie ich bin.
Ich darf fühlen, was ich fühle.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf Ja sagen.
Ich darf für mich da sein.
Ich darf scheinen, ohne mich kleiner zu machen.
Ich darf heilen, ohne mich schuldig zu fühlen.
Ich darf aufhören, mich zu erklären.
Ich darf einfach leben.
Ich darf geliebt sein.
Ich darf lieben, ohne mich zu verlieren.
Was wäre dein „Ich darf“?
Dein eigener Schlüssel, der diese Tür öffnet?
Schreib es gerne auf, wenn du magst. Laut oder leise.
Einmal oder zehnmal.
Es gehört dir.
Und wenn du diesen Satz findest, wenn du ihn wirklich fühlst, dann tritt hindurch.
Denn hinter dieser Tür beginnt nicht ein neues Ich.
Sondern das alte Ich, das nie falsch war.
Nur lange still.