Inneres Kind
Ich war lebensfroh und sie sagten, ich sei naiv. Ich war kreativ und sollte es doch nach ihren Vorstellungen machen.
Ich habe mein Licht gezeigt – und wurde zurückgewiesen. Nicht, weil mein Licht zu hell war, sondern weil sie selbst im Schatten standen.
Unsere Mütter und andere Bezugspersonen sahen uns nicht – nicht weil wir unsichtbar waren – sondern weil ihre Augen voller eigener Tränen waren. Nicht geweinte Tränen, die sie mit Härte bedeckt hat.
Das Kind in uns hat sich angepasst, statt zu erstrahlen.
Es hat gelernt, sich zu verbiegen, um ein „richtig“ zu erfüllen, das gar nicht unsers war.
Aber jetzt…
Jetzt kehren wir zu uns zurück.
Sanft. Und stark. In einem.
Buchtipps
BRADSHAW, John – Das Kind in uns
HAY, Louise – Spiegelarbeit: Heile dein Leben in 21 Tagen
LEE CORI, Jasmin – Wenn die Mutterliebe fehlte