Inspiration


Wer bist du?
Nicht in Rollen.
Nicht im Alltag.
Sondern tief drinnen, wenn es still wird.

Und du brauchst keine sofortige Antwort. Du brauchst gar keine Antwort – nur ein Fühlen. 

 

Wer bist du?

Bist du der Name, den man dir gab?

Oder bist du das Kind, das diesen Namen hörte – und sich fragte, was er bedeutet?

Bist du deine Rolle – Tochter, Freundin, Helferin, Liebende – oder bist du das Licht, das all diese Rollen spielt?

Bist du deine Erfolge?
Oder bist du die Kraft, die sie erschaffen hat?

Bist du dein Schmerz?
Oder die, die ihn halten kann – mit Mitgefühl und Würde?

Bist du deine Träume?
Oder die, die träumt – und weiß, dass sie schöpfen kann?

 

In der Stille…

Wenn niemand etwas von dir will,
wenn du nicht funktionieren musst,
wenn du nicht hübsch, klug oder stark sein musst –

Was bleibt dann? Vielleicht…

• ein Zittern in der Brust

• ein Ruf in der Tiefe

• ein Hauch von Erinnerung an etwas viel Größeres

 

Meine Einladung an dich:

Schließe jetzt einmal für einen Moment die Augen. Atme ein. Ganz sanft.

Und stell dir vor, da sitzt sie – deine wahre Essenz – dir gegenüber.

Sie sieht aus wie du, aber strahlt. Nicht laut. Nicht grell.
Sondern still, klar, wahrhaftig.

Und du fragst sie: “Wer bin ich?”

Und sie lächelt. Und vielleicht sagt sie: „Du bist das, was nie verloren war. Du bist die, die sucht, weil sie sich erinnert. Du bist nicht zu wenig. Du bist nicht zu viel. Du bist einfach – heilig gewöhnlich und wunderschön echt.“