Rendezvous mit meinem inneren Kind

Ein Tag am Wasser – mit meinem inneren Kind

Heute Morgen habe ich mich gefragt, wie ich den Tag verleben will – so, dass es meiner Wahrheit entspricht. Kein „Müssen“, kein „Sollen“. Nur ich – echt, lebendig, da.

 

Was kam, war klar und ganz einfach:

Raus in die Natur. Barfuß auf der Erde. Auf der Wiese liegen.

Etwas nur für mich tun. Etwas, das mir und meinem inneren Kind Freude macht.

Mein inneres Kind liebt den Sommer. Es liebt das Wasser. Das Meer, den See, das Schwimmbad.

Und heute durfte es ins Schwimmbad.

Wenn es einmal rausgelassen wird, dann will es alles: Von früh bis spät am und im Wasser sein. Schwimmen, tauchen, lachen, picknicken, lesen und in der Sonne liegen. Und das verstehe ich.

 

Denn das innere Kind rauslassen – das ist nichts anderes als:

Die Seele baumeln lassen.

Verspielt sein.

Staunen.

Die Welt sehen mit Kinderaugen.

Wie das Glitzern der Sonne auf dem Wasser.

Wie das Stehen im Handstand unter Wasser.

Wie das Gefühl, eine Meerjungfrau zu sein.

 

Wir waren also da – mein Kind und ich. Und irgendwann, als die Sonne brannte, spürte ich:

Es ist genug. Es ist Zeit, zu gehen.

Aber mein inneres Kind war noch nicht satt. Es war erst auf halbem Weg.

 

Und als ich sagte: „Wir kommen wieder, versprochen, es kommen noch viele heiße Tage“,

kam etwas in mir hoch: Eine leise Traurigkeit. Ein Zweifel.

 

Mein inneres Kind sagte: „Ich muss immer hintenanstehen.“ Es fühlte sich vergessen – wieder.

Und ich habe es gesehen.

Wirklich gesehen.

Ich habe gespürt: Das Kind in mir will mehr Raum.

Es braucht nicht nur einen gelegentlichen Ausflug.

Es will leben.

Malen, ohne dass es eines Ergebnisses bedarf und es jemand sehen muss. Singen, wenn ihm danach ist. Tanzen, egal wie es aussieht.

Einfach sein – nicht leisten.

Und Wasser.

Viel Wasser.

Das Wasser, in dem sie zur Meerjungfrau wird.

 

Ich habe ihr heute versprochen:

Ich sehe dich.

Ich komme wieder.

Nicht irgendwann. Bald.

… und immer wieder.

 

 

 

Für dich, wenn du das auch kennst:

 

Vielleicht ist da auch ein Kind in dir,

das nach Sonne ruft. Nach Natur. Nach Unbeschwertheit. Nach Aufmerksamkeit.

Das nicht funktionieren will – sondern einfach leben.

Hör es.

Sieh es.

Nimm es mit ins Schwimmbad.

Oder zum Tanzen. Oder ins Gras für ein Picknick.

Egal wohin – Hauptsache, du kommst mit.

 

In Liebe,

Lavi Lumière 🌿

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