GEFÜHRTE MEDITATION: “Ich kehre heim zu mir”

[Beginne]

Atme tief ein …
… und wieder aus.
Noch einmal.
Tiefe, langsame Einatmung …

… und loslassen.

Spüre, wie dein Körper den Boden berührt. Du bist gehalten.
Du bist sicher.
Du musst jetzt nichts tun.

Nur sein.


[Körper spüren]
Bring deine Aufmerksamkeit in deine Füße.

Spüre: Sie tragen dich – jeden Tag. Sag innerlich:

„Danke, dass ihr mich tragt.“

Lass die Aufmerksamkeit weiter wandern – durch deine Beine, dein Becken, deinen Bauch.

Alles darf weich werden. Kein Festhalten mehr. Du darfst empfangen.

Gehe weiter nach oben – in deine Brust. Lege eine Hand sanft auf dein Herz.

Spüre den Herzschlag.
Ein stilles, ewiges „Ich bin“. Hier. Jetzt.

 

[Visualisierung]

Stell dir nun vor:
Vor dir sitzt die strahlende, wahre Version deiner selbst. Sie ist friedlich.

Sie lächelt.
Sie hat Zeit für dich.

Du schaust sie an.
Und sie sieht dich – wirklich. Ohne Urteil.
Ohne Erwartungen.
Nur mit Liebe.

Sie sagt zu dir – ganz klar und sanft:

„Ich war nie weg. Ich war immer da.
Unter deinen Gedanken, deinen Ängsten, deinen

Rollen.
Ich bin du.
Und du bist bereit, dich selbst zu erkennen.“

Du atmest tief ein …
… und spürst: Da ist ein Licht in dir.
Es wird wärmer.
Sanfter.
Größer.
Wie eine Flamme, die nicht brennt, sondern erinnert.

 

[Verankerung]
Sprich innerlich – oder laut:

🕊 „Ich kehre heim zu mir.

Ich bin liebenswert, weil ich bin.
Ich bin bereit, zu empfangen.
Ich bin die Liebe, nach der ich suche.“

Noch ein Atemzug.
Noch ein Moment in dieser Stille.
Spür, wie dein Körper weich geworden ist. Wie deine Seele gehört wurde.

 

[Abschluss]

Wenn du soweit bist, öffne langsam deine Augen. Komm zurück – mit Weichheit.
Mit Klarheit.
Mit dir.

Du musst niemand sein, um gesehen zu werden.

Du bist schon alles – wenn du dich selbst erkennst.