Erinnerungsfunken

Erinnerungsfunken – wenn ich reise, reise ich zu mir

Reisen ist für mich Weite.

Reisen ist Freiheit.

Reisen ist die Ruhe, die ich mir sonst oft nicht erlaube.

 

Im Alltag denke ich oft: Ich muss.

Muss funktionieren. Muss erledigen. Muss geben.

 

Doch unterwegs – unterwegs muss ich nicht funktionieren.

Dort darf ich einfach sein.

 

Und während ich an neue Orte reise, reise ich gleichzeitig in mein Inneres.

Ich entdecke Landschaften in mir, die ich im Trubel des Alltags nicht höre.

 

Ich spüre, es beginnt ein neues Kapitel.

Ich folge diesem inneren Ruf nach Weite, nach Natur, nach Meer, nach Stille.

 

Asien ruft mich – Indonesien, Thailand, Tempel, Palmen, Salz auf der Haut.

Und das Eintauchen in das, was leise ist.

In das, was mich erinnert.

Denn ich reise nicht nur, um Neues zu sehen.

Ich reise, um mich zu erinnern.

 

An mein wahres Ich –

unter all den Stimmen, Glaubenssätzen und alten Gewohnheiten.

Ich reise, um Fühlen zu lernen.

Um hinzuhören: Was ehrt mich jetzt wirklich?

Was braucht meine Seele – nicht mein Pflichtgefühl?

 

Und ich spüre: In der Stille, in der Leere,

dort liegt Fülle.

 

Mein Herzprojekt lebt aus dieser Quelle.

Ich erinnere mich Stück für Stück.

Ich sammle Funken.

Ich sende sie aus – aus meiner Frequenz heraus.

 

Und vielleicht…

vielleicht erreicht dieser Funke ein anderes Herz.

 

Aber zuerst –

erreicht er meins.

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