Inneres Erleben / Transformation / Vertrauen

Ich atme. Und ich bleibe.

Als ich die E-Mail öffnete, war da erst ein Zucken im Bauch.

Ein offizielles Schreiben.

Ich wusste, es ging um die Erbschaftssache.

Ich war aufgeregt – vielleicht, weil es eine wichtige Angelegenheit ist. Vielleicht, weil ich spüre, dass ich wachse. Vielleicht, weil ich heute nicht mehr davonrenne.

Ich habe den Brief geöffnet. Ich habe gelesen.

Und dann kam sie: die Angst.

Sie war nicht leise. Nicht zart.

Sie kam mit Druck auf der Brust, Herzrasen, flacher Atmung.

Ein alter Teil in mir flüsterte: „Rauch eine. Trink was. Flieh.“

Aber ich blieb.

Ich habe Wasser geholt. Das Fenster geöffnet. Geatmet.

Hand aufs Herz. Andere Hand auf meinen Bauch.

Ich bin geblieben.

Ich habe das Schreiben noch einmal gelesen, ruhiger diesmal. Ich habe verstanden, was da steht. Ich habe mir erlaubt, ehrlich zu fühlen.

Und dann kam sie: die Erinnerung.

Eine Vision. Ich renne barfuß durch meinen inneren Garten, auf den großen Baum zu – jenen mit den goldenen Adern in der Rinde.

Dort bin ich sicher. Dort bin ich ganz.

Dort wartet mein wahres Ich mit offenen Armen auf mich.

Und ich falle in sie hinein. Und es ist gut.

💛

Ich habe entschieden, dass ich diese rechtliche Sache gehen lasse, wenn sie mich vom Eigentlichen ablenkt.

Ich bin auf dem Weg meines Herzensprojekts.

Und dafür brauche ich meine Kraft. Meine Klarheit. Mein JA zum Leben.

Es geht nicht mehr um kämpfen oder festhalten.

Es geht ums Fühlen. Entscheiden. Frei sein.

Dieser Moment heute war ein Prüfstein.

Und ich habe mich für mich entschieden.

 

 

Ich atme. Und ich bleibe.

Und vielleicht, wenn du das hier liest, erinnerst du dich auch.

Daran, dass du das kannst. Dass du nicht fliehen musst.

Dass du da bleiben darfst – mitten in der Welle – und trotzdem ganz sein kannst.

Du bist nicht allein.

✨ Du bist gemeint. Schön, dass du da bist.

Mit all deinem Licht.

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